c: von cascading style sheets bis corporate design


cascading style sheets
Die Cascading Style Sheets (für stufenförmige oder hintereinander geschachtelte Gestaltungsvorlagen), kurz CSS, sind eine deklarative Sprache für Stilvorlagen (engl. stylesheets) von strukturierten Dokumenten. CSS werden vor allem zusammen mit HTML bei der Gestaltung von Webseiten eingesetzt.
Grundidee ist, mit HTML nur die inhaltliche Untergliederung eines Dokumentes und die Bedeutung seiner Teile zu beschreiben, während mit CSS weitgehend unabhängig davon die konkrete Darstellung (Farben, Layout, Schrifteigenschaften usw.) der Teile festgelegt wird (Trennung von Inhalt und Design). Mithilfe von CSS-Regeln können für jedes Element die konkreten Werte für bestimmte Darstellungsattribute festgelegt werden. Neben verschiedenen Möglichkeiten, Farben und Schriften einzustellen, erlaubt CSS auch, Elemente frei zu positionieren oder zu animieren. Diese Festlegungen können an zentraler Stelle erfolgen, oft in einem separaten Dokument. Mit CSS ist es möglich, für verschiedene Ausgabemedien unterschiedliche Darstellungen vorzugeben.
CSS gilt heute als die Standard-Stylesheetsprache für Webseiten.


claim
Der englische Begriff Claim leitet sich aus der früher in Nordamerika verwendeten Bezeichnung Claim für ein abgestecktes Grundstück ab. In Werbung und Marketing bezeichnet der Begriff einen fest mit dem Unternehmens- oder Markennamen verbundenen Satz oder Teilsatz, der untrennbarer Bestandteil des Unternehmenslogos oder Markenzeichens sein kann. Es gibt auch Kampagnen-Claims, die nur für die Dauer einer Werbekampagne verwendet werden.
Ein Claim kann mehrere Funktionen haben: Er kann die Positionierung eines Leistungsangebotes oder einer Marke, ein zentrales „Versprechen“ oder einen Produktnutzen, eine Mission, eine Vision oder das Alleinstellungsmerkmal des Unternehmens oder der Marke kommunizieren.
Gegenüber dem „Slogan“ unterscheidet sich der „Claim“ durch seine grundlegendere Bedeutung: Er ist eher ein allgemeiner strategischer Kerngedanke. Der Slogan ist dagegen eine kurzfristiger gedachte und veränderliche werbliche Aussage. In Deutschland werden beide Begriffe gleichbedeutend verwendet.


Composing

az_montis
Das Composing basiert auf der Technik der Fotomontage, die wiederum auf die Collage zurückgeht. Aus einer Vielzahl von fotografischen und grafischen Materialien wird am Computer ein neues Bild „komponiert“. Mit dem Fortschreiten der technischen Entwicklung sind immer aufwendigere und realistischere composings möglich geworden. Dadurch ist die einst vorhandene „Beweiskraft“ des Mediums Fotografie vollständig aufgelöst worden.

Arbeitsbeispiel von studio 37:
Anzeige für montis, niederländischer Möbelhersteller
Fotografie: Rüdiger Lubricht
Composing: Reproteam, Bremen

Das Composing besteht aus drei Fotografien: Wattenmeer, Stühle an gedecktem Tisch und Radfahrerin.


copy
Der Werbetexter versteht unter „copy“ nicht eine Kopie, sondern den längeren, erläuternden Text. Auf die Copy kann auch noch eine „Subcopy“ folgen, die nachgeordnetere Bedeutung hat und entsprechend weniger auffällig gestaltet wird..


corporate identity
Corporate Identity (kurz: CI; von engl. corporation ‚Gesellschaft‘, ‚Firma‘ und engl. Identity ,Identität‘) bezeichnet die Identität eines Unternehmens. Die Unternehmensidentität ist die Gesamtheit der kennzeichnenden Merkmale, vermittels derer sich eine Organisation von anderen Unternehmen unterscheidet.
Die Corporate Identity besteht je nach Unternehmensart und -größe aus:

  • Corporate Design
    Das CD ist die visuelle Identität eines Unternehmens oder Produktes, die unternehmensübergreifende, gleichartige Gestaltung von Firmenlogos, Arbeitskleidung, Briefbögen, Visitenkarten, Internetauftritten, Farbgebung etc.. Zunehmend sind auch weitere sinnlich wahrnehmbare Merkmale, z.B. der akustischen Auftritt (Audio-Branding oder Corporate Sound) Bestandteile eines CD.
  • Corporate Architecture
    unternehmensübergreifende Architektur der Betriebsgebäude.
  • Corporate Communication
    CC umfasst die gesamte Unternehmenskommunikation, sowohl nach innen als auch nach außen. Corporate Communication findet Anwendung bei Werbemaßnahmen, in der Öffentlichkeitsarbeit, aber auch bei unternehmensinterner Kommunikation.
  • Corporate Behaviour
    CB (Unternehmensverhalten) beschreibt das Verhalten gegenüber der Öffentlichkeit und den Anspruchsgruppen (Kunden, Lieferanten, Partnern, Mitarbeiter). Corporate Behaviour zeigt sich unter anderem im Finanzgebaren, in der Mitarbeiterführung oder in der Reaktion auf Kritik.
  • Corporate Philosophy
    CP beinhaltet das Selbstverständnis eines Unternehmens und bildet damit die grundlegende Sinn- und Werteebene.
  • Corporate Culture
    Corporate Culture beschreibt wie das Unternehmen täglich arbeitet, und bildet damit die Konkretisierung der Unternehmensphilosophie.
  • Corporate Language
    CL bezeichnet eine gezielte, spezifische Sprachebene, die im Unternehmen genutzt wird.

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