t: von Termindruck bis Typometer


Termindruck
gehört scheinbar zu den Gesetzmäßigkeiten der Branche. Ihn gibt es fast immer, und wenn ein Auftrag mal „Zeit hat“, bleibt er solange liegen, bis es dann doch irgendwann eilt. Zu großer Termindruck kann sich auf die Qualität einer Arbeit negativ auswirken. Selbst wenn es gelingt fehlerfrei zu arbeiten, fehlt die Zeit um Entwürfe oder Produktionen mit etwas Abstand zu betrachten, um sie „neu sehen“ und optimieren zu können.


Titelei
Schmutztitel, ggf. Frontispiz und Innentitel eines Buches ergeben zusammen die Titelei und werden bei der Gestaltung aufeinander abgestimmt, so dass sie mit dem Buchdeckel eine Einheit bilden.


Typografie
Der Begriff Typografie stammt aus der Zeit, als Texte mit beweglichen Lettern aus Blei (Typen) gesetzt wurden. Heute bezeichnet er den Prozess, mit Schriften, Linien, Flächen und Grafiken Publikationen in verschiedenen Medien zu gestalten.

Dazu gehören die Wahl des Seitenformats, Festlegung des Satzspiegels, von Zeilenbreite, -abstand und -anzahl, die Gliederung der Seite und des Textes, die Festlegung des Mengenverhältnisses von Schrift zu Bildern und Tabellen, die Festlegung der verwendeten Schriftgrößen und -auszeichnungen, die Wahl der Schriftarten, der Einsatz von Ligaturen, die Einstellung der Wort- und Zeichenabstände sowie die korrekte Anwendung der Satzzeichen.
Auch der Entwurf von Schriften fällt natürlich darunter.


Typometer
typometer
Lineal mit feiner Einteilung zur Ermittlung von Schriftgrößen, Zeilenabstand und (je nach Ausführung) auch Rasterweiten.

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