w: von Witwen und Waisenkindern


Waisenkind
Der Begriff „Waisenkind“ stammt aus der Fachsprache der Schriftsetzer. Als Waisen- oder Findelkind wird die erste Zeile eines Absatzes bezeichnet, wenn sie zugleich die letzte Zeile einer Spalte oder Seite ist. Waisenkinder gelten in der Typografie als schwere handwerkliche Fehler, da sie die Ästhetik des Satzspiegels besonders stark beeinträchtigen.
Wurde früher auch als „Schusterjunge“ bezeichnet.
waisenkind

Weißraum
Eine zu gestaltende Fläche, z.B. eine Buchseite, besteht nicht nur aus den Texten und Bildern, die darauf angeordnet sind. Der Weißraum, der unbedruckte Teil der Seite, ist ebenfalls als ein Gestaltungselement anzusehen. Weißraum kann bei manchen Menschen „Horror Vacui“ auslösen.

Witwe
Der Begriff „Witwe“ stammt aus der Fachsprache der Schriftsetzer. Als Witwe wird die letzte Zeile eines Absatzes bezeichnet, wenn sie zugleich die erste Zeile einer neuen Spalte oder Seite ist. Witwen gelten in der Typografie als schwere handwerkliche Fehler, da sie die Ästhetik des Satzspiegels besonders stark beeinträchtigen.
Wurde früher auch als „Hurenkind“ bezeichnet.


Word
Programm zur Textverarbeitung des Software-Herstellers Microsoft.
Word gehört NICHT zu den DTP-Programmen, mit denen sich professionelle Drucksachen erstellen lassen. Obwohl aus Word heraus auch PDFs generiert werden können, sind diese nicht als Druckvorlagen geeignet und werden von Onlinedruckereien häufig nicht akzeptiert.


Wortmarke
Symbol für ein Unternehmen, das nur aus Buchstaben und nicht aus Bildzeichen besteht. Der Begriff „Logo“ leitet sich davon ab: das Wort, griechisch Logos. Symbole aus Bildzeichen heißen eigentlich „Signet“, werden aber heute ebenso wie Wortmarken als „Logo“ bezeichnet.

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